across

across wird von Across Systems aus Karlsbad bei Karlsruhe und Glendale bei Los Angeles hergestellt und vertrieben.

Hersteller Across Systems GmbH
Version 5.7 (juni 2013)
Windows
www.my-across.net

Die Software besteht aus einem Server – der in verschiedenen Versionen erhältlich ist – und einer Einzelplatzversion namens across Personal Standalone Edition, um die es hier in erster Linie geht.

Mit dieser Einzelplatzversion ist sowohl eine Anbindung an den Server als auch die Bearbeitung lokaler Projekte möglich. Dazu wird eine lokale MS-SQL-Datenbank eingerichtet. Diese Einzelplatzversion ist für Freiberufler kostenlos.

Tipps

Falls Across nicht startet und meldet, dass das sa-Passwort nicht korrekt sei, sollte man wie folgt vorgehen:

  1. Überprüfen, ob der SQL-Server-Dienst gestartet ist (Start > Systemsteuerung > Verwaltung > Dienste). Der Dienst nennt sich in der Regel SQL Server (ACROSS).
  2. Dienst starten, falls dieser nicht gestartet sein sollte.
  3. Ebenfalls bei dieser Gelegenheit prüfen, ob der Dienst automatisch oder manuell gestartet wird. Über „Eigenschaften“ bestimmen, dass der Dienst automatisch gestartet wird.

Bei einer fehlerhaften Installation muss unter Umständen der SQL-Server manuell installiert werden (Anleitung).

Kritik

  • Die Einzelplatzversion ist primär als Firmenlösung bzw. als Anbindung an den Server gedacht. Entsprechend besteht nur eine eingeschränkte Kompatibilität zu Dokument- und Dateiformaten anderer CAT-Tools. So kann beispielsweise das ttx-Format importiert, aber nicht exportiert werden.
  • Bei früheren Versionen wird die vergleichsweise langsame Geschwindigkeit beklagt.
  • Bei der Einzelplatzversion ist es nicht möglich, für ein Sprachenpaar mehr als ein TM festzulegen, um beispielsweise verschiedene TMs für einzelne Kunden oder Fachgebiete anzulegen.
  • Neben dem Programm läuft immer auch der MS-SQL-Server. Das kann sich bei Programmabstürzen als problematisch erweisen.

In einer Umfrage von Kevin Lossner erreichte across gerade einmal 4 %. Entsprechend hieß es dort: 

Across continues to be a loser in every way. Despite massive efforts in the low end of the market to promote this incompatible Teutonic travesty and the availability of the client software free of charge to its victims (translators), no real progress has been made in the Drang nach Marktanteil. One would expect that a good solution supported by a competent professional development team and a marketing budget, available free to translators, would easily beat the low-profile OmegaT. And I am sure that this is the case. The case simply doesn't apply to Across, which drives some of the most technically competent translators I know completely berserk.

Weblinks